Trading Lexikon

In unserem Trading Lexikon erklären wir alle wichtigen Begriffe aus der Welt des Tradens und des automatisierten Handelns.

[A]

Ask

Der Kurs-Wert, zu dem Buy/Long-Trades eröffnet werden, oder Sell/Short-Trades beendet werden.

ATX

Im Austrian Traded Index sind die 20 größten Aktien der Wiener Börse zusammengefasst.

Automatisches Handelssystem

Beim automatischen Handelssytem werden die Signale wie beim Halbautomaten vom System gemäß einer Strategie gesucht. Wird ein Signal gefunden eröffnet das System automatisch einen Trade und verwaltet diesen vollständig selbst.

Dies beinhaltet Risk- und Moneymanagement beim Eröffnen des Trades, das Nachziehen des Stopps, sowie das Schließen der Position bei Erfüllung der Vorgaben. Alles absolut eigenständig!

[B]

Backtest

Ein Backtest ist das Ergebnis einer Simulation, bei der der Lauf eines automatischen Handelssystems oder Expert Advisors über einen definierbaren Zeitraum aus der Vergangenheit mit historischen Kurswerten simuliert wurde.

Das Ergebnis ist eine Liste von gehandelten Trades sowie ein zugehöriges Diagramm, welches die Kapitalentwicklung über die Laufzeit wiedergibt. Backtests werden oft dazu verwendet, die Funktionalität eines automatischen Handelssystems zu testen um Programmierfehler zu finden, oder um damit Werbung für ein solches System zu machen. Ein Backtest spiegelt aber nie das exakte Ergebnis eines Expert Advisors der wirklich gelaufen wäre wider, da die historischen Daten nie 100% genau und vollständig sind, und Parameter wie Ausführungszeiten beim Eröffnen/Beenden eines Trades außer Acht gelassen werden.

Bearish

Markterwartung eines Anlegers, der mit einem bear-market, also mit tendenziell fallenden Kursen rechnet. Gegenteil: Bullish

Bid

Der Kurs-Wert, zu dem Sell/Short-Trades eröffnet werden, oder Buy/Long-Trades beendet werden.

Blue Chips

Sind die umsatzstarken Aktien der größten Unternehmen, deren Kursentwicklung sich in den führenden Indizes (DAX, Dow Jones, etc.) wieder spiegelt.

Bollinger Bänder

John Bollinger hat sie in den 1980ern erfunden und die Bollinger Bänder werden vor allem beim Day Trading als Indikatoren verwendet. Sie bestehen aus drei Linien, wobei das mittlere Band in der Regel ein gleitender Durchschnitt ist. Das obere und untere Band wird dann als Standardabweichung berechnet.

Laufen die Bänder sehr eng zusammen, so deutet dies auf eine baldige starke Volatilität hin, d.h. die Bänder laufen dann plötzlich extrem stark auseinander. Der Ausdruck aus einer Trading Range

(schmales Band) hat also einen scharfen Anstieg der Bandbreite zur Folge.

Bei einem steilen Anstieg oder Abfall des Kurses bildet sich meistens außerhalb des Bandes ein Hoch/Tief.

Broker

Bezeichnung für den Makler an der anglo-amerikanischen Börse, der im Gegensatz zu Börsenmaklern auch Privatkunden haben darf, allerdings nur Effektengeschäfte tätigen darf. Er schließt nicht auf eigene Rechnung, sondern im Auftrag anderer gegen Provisionen Geschäfte ab.

Bekannte und verbreitete Broker, die einen automatischen Handel mit Expert Advisor und MetaTrader unterstützen sind: ActivTrades, Alpari, FxPro, ODL Markets

Bullish

Markterwartung eines Anlegers, der mit einem bull-market, also mit  tendenziell steigenden Kursen rechnet. Gegenteil: Bearisch

Buy

Ein Trade in die steigende Richtung.

[C]

Cable

Umgangssprachlich für den Kurswert zwischen US-Dollar und britischem Pfund (GBP/USD).

Candle-Stick

Siehe Kerze.

CFD

CFDs (Contracts for difference) gehören in die Gruppe der derivativen Wertpapiere. Bei einem solchen Differenzkontakt wettet der Anleger auf den Kursunterschied beim Basiswert, ohne dabei den jeweiligen Wert zu besitzen. Der Käufer partizipiert 1:1 an der Kursbewegung des Basiswertes. CFDs werden nicht über die Börse gehandelt sondern ein Broker oder eine Bank treten als Emittenten und Vertragspartner auf. Die Differenz zwischen Eröffnungs- und Schließungskurs wird Spread genannt.

Chartanalyse

In der Chartanalyse werden Kurvenverläufe und Verlaufsformationen in der Regel unter Berücksichtigung der jeweils gegebenen Umsätze untersucht. Fundamentaldaten oder News eines Wertes spielen hierbei eine untergeordnete Rolle. Von den verschiedenen Techniken ist die Kerzen- bzw. Figure-Analyse mit die gebräuchlichste Analysemethode.

Close

Der Schlusskurs (letzter Kurs) einer Kerze. Dies ist im Normalfall auch der Eröffnungskurs (Open) der nächsten Kerze.

CrossOver

Als CrossOver wird die Überschneidung zweier unterschiedler SMA Linien bezeichnet, z.B. Überschneidung zwischen SMA8 und SMA20.

[D]

DAX

Deutscher Aktienindex - Er spiegelt die Entwicklung der 30 größten und zugleich umsatzstärksten Unternehmen wider, die an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet sind.

Day Trader

Day Trading bedeutet übersetzt „Tageshändler“. Anleger, die ihren Trade maximal bis zum Schluss des Handelstages halten. Oftmals dauert der Handel nur wenige Sekunden, bis eine offene Position wieder geschlossen wird.

Demo-Konto

Ein kostenloses „Spielgeld“-Konto bei einem Broker, mit dem wie bei einem Live-Konto gehandelt werden kann, oder automatische Handelssysteme getestet werden können. Es unterscheidet sich meist nur durch die schnelleren Ausführungszeiten von einem Live-Konto.

Derivate

Finanzinstrumente, deren Preise sich nach Kursschwankungen oder Preiserwartungen anderer Investments richten. Derivate sind so konstruiert, dass sie die Schwankungen der Preise dieser Anlageobjekte überproportional nachvollziehen. Daher lassen sie sich sowohl zur Absicherung gegen Wertverluste als auch zur Spekulation auf Kursgewinne des Basiswerts verwenden. Zu den wichtigsten Derivaten zählen Zertifikate, Optionen, Futures und Swaps.

Devisen

Auf fremde Währung lautende ausländische Zahlungsmittel außer Bargeld.

DLL

Dynamic Link Library – Eine DLL ist eine Datei, die oft verwendete Programmier-Funktionen kapselt und in anderen Programmen eingebunden werden kann. Bei der Entwicklung von Expert Advisor werden oft Funktionen aus DLLs eingebunden und verwendet. In der MetaTrader Plattform muss die Verwendung von zusätzlichen DLL-Bibliotheken aus Sicherheitsgründen explizit erlaubt werden.

Docht

Als Docht wird bei einer Kerze der Kursunterschied zwischen Höchstkurs und dem oberen Ende des Kerzenkörpers (=Eröffnungskurs bei fallenden Kerzen, Schlusskurs bei steigenden Kerzen) bezeichnet.

Doji

Ein Doji ist eine "Kerze ohne Körper" und dies bedeutet, dass Eröffnungs- und Schlusskurs auf gleicher Höhe liegen.

DUO

Eine Kerzenformation, mit einer steigenden und einer darauf folgenden fallenden Kerze, oder andersherum.

[E]

Expert Advisor (EA)

Siehe automatisches Handelssystem oder halbautomatisches Handelssystem.

[F]

FOREX (FX)

Der Begriff steht für Foreign exchange market (Devisenmarkt), also der ökonomische Ort, an dem Devisenangebot und –nachfrage aufeinander treffen.

[G]

GAP

Ein GAP ist der sprunghafte Kursunterschied zwischen Schlusskurs einer Kerze und dem Eröffnungskurs der nächsten Kerze. GAPs

entstehen oft zwischen der letzen Kerze eines Handelstages/Handelswoche und der ersten Kerze des nächsten Handelstages/Handelswoche und bergen ein hohes Risiko, wenn man über diese Handelspause hinweg Trades offen hat.

[H]

Halbautomatisches Handelssystem

Ein halbautomatisches Handelssystem sucht nach Einstiegssignalen gemäß einer Strategie und informiert über gefundene Signale akustisch, visuell oder per E-Mail.

Je nach Strategie werden klare Vorgaben zum Einstieg, der Stopp- und Profitsetzung gegeben, jedoch kein Trade automatisch eröffnet. Dies muss manuell geschehen.

Hammer

Der Hammer entwickelt sich nach einem ausgeprägten Abwärtstrend. Am Tag, an dem die Kerze entsteht, finden umfangreiche Verkäufe statt, die häufig bereits nach der Eröffnung einsetzen. Im Laufe des Handelstages erholt sich die Aktie jedoch wieder, sodass der Schlusskurs in unmittelbarer Nähe zum Eröffnungskurs oder mitunter sogar darüber liegt. In beiden Fällen hat sich eine lange Lunte ausgebildet, die einer Bodenbildung entspricht.

Handelssystem

Siehe automatisches Handelssystem oder halbautomatisches Handelssystem.

Hebel

Mit Leverage meint man die Hebelwirkung.

Beispiel:
Bei einem Kauf oder Verkauf von $10.000 mit Leverage 10:1 braucht man nur $1000 Eigenkapital einzusetzen, bei 50:1 nur $200.

High

Der Höchstkurs einer Kerze.

[I]

Indikator

Indikatoren werden bei der technischen Analyse eingesetzt um die mögliche Chartentwicklung für die Kauf- und Verkaufsentscheidung zu geben. Gerne genutzte Indikatoren sind: ATR, Bollinger Bänder, MACD, MA, Momentum, RSI, Stochastic, SMA

Intra-Day-Handel

Handel von Wertpapieren, Devisen oder Derivaten, der innerhalb eines Börsentages stattfindet. Auch Bezeichnung für den Versuch, die Tagesschwankungen der Kurse auszunutzen und Positionen an dem Tag zu kaufen und wieder zu verkaufen.

[J]

 

[K]

Kerzenchart

Engl. Candlesticks. Jede Handelsperiode wird in Form einer „Kerze“ dargestellt. Man spricht von einer „bullishen“, wenn der Schlusskurs über dem Eröffnungskurs liegt. Bei der „bearishen“ Kerze muss der Schlusskurs unter der Eröffnung liegen. Außerdem sind der Docht und die Lunte weitere Bestandteile der Kerze. Sie zeigen auf den Höchst- bzw. Tiefstkurs in der jeweiligen Zeiteinheit der Kerze, außerhalb des Eröffnungs- bzw. Schlusskurses. Kerzen sind ein wesentlicher Bestandteil der technischen Chartanalyse.

[L]

Live-Konto

Bei einem Live-Konto wird mit Echtgeld gearbeitet.

Long

Ein Trade in die steigende Richtung.

Lot

Als Lot bezeichnen wir das jeweilige Mindestvolumen pro Transaktion. Ein Lot entspricht fast immer 100.000 Einheiten der Basiswährung. Bei vielen Brokern kann man jedoch schon ab 0,1 Lot (Minilot) handeln.

Metatraderbroker bieten oftmals sogar schon den Handel mit Mikrolots (0.01 Lot) an. Dies ermöglicht ein feineres Moneymanagement.

Low

Der Tiefstkurs einer Kerze.

[M]

Margin

Sicherheitsleistung in Form von Geld, um jederzeit in der Lage zu sein, Verbindlichkeiten die durch offene Trades entstehen können, zu begleichen.

MetaTrader 4

Eine weit verbreitete Software (Handelsplattform), mit der am Markt gehandelt werden kann. Diese Handelsplattform bietet eine graphische Darstellung einzelner Kurse sowie die Möglichkeit Trades zu eröffnen und zu verwalten. Des Weiteren können für MetaTrader automatische Handelssysteme (Expert Advisor) entwickelt und eingebunden werden, sowie Backtests durchgeführt werden.

Um sie zu verwenden benötigt man ein Konto (Demo-Konto / Live-Konto) bei einem Broker, der diese Plattform unterstützt, z.B. ActivTrades, Alpari und ODL.

Money Management

So bezeichnet man eine Wertsicherungsstrategie, die das Ziel hat, das Portfolio-Risiko durch unterschiedlich große Handelspositionen zu begrenzen.

MQL

Meta-Quotes-Language – Dies ist eine Programmiersprache, mit der automatische Handelssysteme (Expert Advisor) für die MetaTrader-Plattform erstellt werden können. MetaTrader biete hierfür eigens einen speziellen Editor. Die am meisten verbreitete Version ist MQL4 für MetaTrader4, allerdings gibt er bereits MQL5 für MetaTrader5.

[N]

NASDAQ

National Association of Securities Dealers for Automated Quotation.

Mit ihr sollte in den USA ein landesweites System etabliert werden, welches an jedem Ort im Land jederzeit ermöglicht, einen aktuellen Kurs einer an der New Yorker Börse gehandelten Aktie zu erhalten. Inzwischen ist die NASDAQ eine Handelsplattform für mehrere Tausend Unternehmen –überwiegend aus sogenannten Wachstumswerten.

Nachbörse

Der nach Börsenschluss stattfindende Handel unterliegt nicht der Verantwortung der Börse. Hier gleichen institutionelle Anleger (überwiegend mit dem Computerhandelssystem Xetra) ihre Kurse ab.

Dies führt dann oft zum sog. Gap (dt. Lücke) zwischen Schluss- und Eröffnungskurs einer Aktie/Währung.

Nebenwerte (=Mid caps oder Small Caps)

Das Gegenteil sind die Standardwerte oder auch Blue Chips (=umsatzstarke Aktien großer Unternehmen).

[O]

Open

Der Eröffnungskurs (erster Kurs) einer Kerze. Dies ist im Normalfall auch der Schlusskurs (Close) der vorherigen Kerze.

Order

Bezeichnung für den Auftrag eines Kunden an den Broker, einen bestimmten Wert zu kaufen oder zu verkaufen.

[P]

Penny stocks

So werden in Amerika hochspekulative Aktien mit extrem niedrigen Kurswert (meist weniger als 1 Dollar) bezeichnet.

Performance

Zeigt die Wertentwicklung einer Anlage auf.

Periode

Hier meint man häufig die Zeiteinheit in der Werte gehandelt werden.

PIP

Bezeichnung für die kleinste Preisänderung eines Kurses. Im Devisenmarkt üblicherweise die vierte Stelle nach dem Komma.

z.B. bei dem Währungspaar EUR/USD 1.3778

Private Equity

Auf Deutsch „Außerbörsliches Eigenkapital“ ist eine Form des Beteiligungskapitals, bei der die vom Kapitalgeber eingegangene Beteiligung nicht an geregelten Märkten (Börsen) handelbar ist.

[Q]

Quellensteuer

Diese wird auf Zinserträge an der "Quelle" (AG, Bank, KAG) erhoben und direkt an das Finanzamt abgeführt und beträgt pauschal 30% zzgl. Solidaritätszuschlag.

[R]

Rendite

Bezeichnet man den Gesamterfolg einer Kapitalanlage, gemessen an der tatsächlichen Verzinsung des eingesetzten Kapitals.

Risikomanagement

Hier wird durch den Einsatz von Derivaten versucht, das Währungs- oder Marktrisiko eines Investments einzugrenzen.

[S]

Scalping

Als „Scalping“ wird der oft aggressive Handel von kurzfristigen Trends bezeichnet, der meist nur wenige Sekunden oder Minuten andauern kann. Der „Trader“ führt dabei sehr viele Handlungsaktivitäten in kurzer Zeit mit wenigen Pips Risiko aus. Bei dieser Handelsmethode ist ein geringer Spread (Gebühr) die Voraussetzung für ein erfolgreiches Handeln.

Sell

Ein Trade in die fallende Richtung.

Shooting-Star

Eine Kerze, bei der der Docht nach oben sehr ausgeprägt ist.

Short

Ein Trade in die fallende Richtung.

Signaldienst

Ein Anbieter, der Kunden Kauf- und Verkaufssignale zu beispielsweise Aktien, CFDs oder Währungen gegen Entgelt zur Verfügung stellt.

SMA

Simple Moving Average, der einfach gleitende Durchschnitt einer Aktie/Währung auf einen gewissen Zeitraum bezogen. Z.B. SMA50, SMA200 (also der Durchschnitt die letzten 50 bzw. 200 Tage)

Spread

Im Forexhandel ist dies die Spanne für den Händler zwischen Realkurs und dem, den der Kunde erhalten kann. Bei 5PIPs Spread muss sich mein Investment zunächst 5 PIP’s in die gewünschte Richtung bewegen um ohne Verlust wieder "glatt gestellt" werden zu können.

StoppLoss-Order

So bezeichnet man einen Verkaufsauftrag, der automatisch an die Börse gegeben wird, wenn ein bestimmter Kurs erreicht oder auch unterschritten wird.

Swap

An der Börse werden so Währungsrisiken abgesichert. Es ist sozusagen ein Devisentauschgeschäft, wobei gleiche Devisen von einem Partner zur Verfügung gestellt werden. Der Partner trifft zugleich mit ihm die Vereinbarung, dass die Devisen zu einem Festkurs zurückgekauft werden. Es handelt sich bei dem Rückkauf um ein Termingeschäft, woran sich beide Partner streng halten müssen.

Symbol

Als Symbol wird innerhalb der MetaTrader Plattform ein handelbarer Wert bezeichnet, z.B. Symbol „EUR/USD“

[T]

TakeProfit

Dt. "Gewinne mitnehmen", also die Schließung einer Position mit Gewinn. Im Forexhandel wird oft eine Take Profit Order vorgegeben, die einen Trade automatisch schließt, wenn der geplante Kurs erreicht ist.

Technische Analyse

Bei der Technischen Analyse wird versucht aus dem vergangenen Kursverlauf eines Wertes auf dessen zukünftige Entwicklung zu schließen. Kauf- und Verkaufssignale werden somit frühzeitig erkannt. Grob kann man zwischen der Chartanalyse und der Analyse mit Technischen Indikatoren unterscheiden.

Tick

Dies ist das kleinste Zeitintervall zwischen der Aktualisierung von Kursen. Es gibt hier keines fixen Zeitwert. Mal gibt es mehrere Ticks pro Sekunde, mal mehrere Sekunden bis zum nächsten Tick. Dies ist meißt tageszeitabhängig.

Trade Manager

Eine Software, die den manuellen Handel mit der MetaTrader Plattform durch eine übersichtliche Oberfläche und zusätzlichen Möglichkeiten (z.B. mit Drag & Drop verschiebbare Stopps im Chart) unterstützt.

Trading

Kurzfristig aufeinander folgende Käufe und Verkäufe eines Wertes (z.B. Index, Währungspaar) mit dem Ziel, inzwischen eingetretene Kursänderungen mit Gewinnen wieder zu veräußern.

Trend

Ausdruck für die generelle Richtung der Entwicklung eines Wertes. Vor allem in der Technischen Analyse hat der Trend eine bedeutende Rolle bei der Kauf- bzw. Verkaufentscheidung. Einen Long-Trend bezeichnet man, wenn ein Kurs jeweils ein höheres Hoch bzw. höheres Tief als in der unmittelbaren Vergangenheit ausbildet. Wenn man über eine Trendrichtung spricht, sollte man immer die Zeiteinheit des Trends mit angeben. Der Wert, z.B. der DAX kann daher durchaus auf Tagesbasis Short sein, jedoch im Stundenchart oder M15 sich durchaus in Long ausbilden.

Trailing-Stopp

Bei einem Trailing Stopp setzt man einen StoppLoss in einem bestimmten Abstand (Punkte oder Geldwert), der sich bei steigenden Kursen automatisch nach oben anpasst und den vorgegebenen Maximalabstand zum Kurs hält. Diese Technik wird oft von Expert Advisor verwendet.

[U]

Unterstützungslinie

So wird in der Chartanalyse die Kursgrenze beschrieben, unter die der Markt oder ein Wertpapier schwer fallen wird.

[V]

Venture Capital

Wenn man Unternehmen die noch in den "Startlöchern" sitzen, Kapital zur Verfügung stellt, bezeichnet man dies im Deutschen auch als Risiko- oder Wagniskapital.

Virtuelle Stopps/Profits

Virtuelle Stopps oder Profits sind nicht beim Broker hinterlegt, sondern werden vielmehr von einem Expert Advisor verwaltet. Dies hat den Vorteil, dass der Broker weniger über die eigene Strategie weiß, der Expert Advisor jedoch zuverlässig laufen muss, da sonst die Stopps/Profits nicht ausgelöst werden.

Volumen

Siehe Lot.

VPS (Virtual Private Server)

Ein VPS ist ein virtueller Server, den man anmieten kann. Dieser läuft normal zuverlässiger als ein Heim-PC und ist per „Remote Desktop“ vom Heim-PC aus steuerbar. Lässt man dort die MetaTrader Plattform mit dem Expert Advisor laufen, wird das Risiko Verluste aufgrund abstürzender PCs oder unterbrochener Internetverbindung zu realisieren reduziert.

[W]

Webinar

Als Webinar wird eine Vorführung am Computer bezeichnet, bei der man sich über eine spezielle Software auf den Monitor des Veranstalters einwählen kann und diesen auch sprechen hört. Üblicherweise kann man auf diese Weise einfach z.B. am Live-Trading eines Traders teilnehmen um die Handlungen des Profis zu verfolgen.

Widerstand

So wird in der Chartanalyse die Kursgrenze beschrieben, über die der Markt oder ein Wertpapier schwer steigen wird.

[X]

Xetra

Elektronisches Börsenhandelssystem. Unter Xetra können theoretisch Aktien rund um die Uhr gehandelt werden. Das neue System soll auch eines Tages dem kleinen Anleger die Möglichkeit bieten, Wertpapiere außerhalb der üblichen Börsenzeiten zu günstigen Konditionen zu ordern. Verfechter des neuen Handelssystems glauben außerdem, dass Xetra dem Anleger mehr Transparenz bietet und zur faireren Preisbildung führt. Kritiker befürchten hingegen das Ende des Parkett-Handels.

[Y]

 

[Z]

Zentralbank

Dies sind Notenbanken wie z.B. die Bundesbank. Die Hauptverwaltungen der Bundesbank in den einzelnen Bundesländern heißen Landeszentralbanken. Unter Zentralbanken versteht man aber auch Zentralkassen der Kreditgenossenschaften und die Girozentralen der Sparkassen.

Zinseszins-Effekt

Werden Zinserträge re-investiert, erhöht sich der Anlagebetrag. In den kommenden Zeiträumen wird dann ein höherer Betrag verzinst.

Zyklischer Wert

Der Aktienkurs eines zyklischen Werts bewegt sich beinahe parallel zum Konjunkturzyklus. Boomt die Wirtschaft, steigen sie. In Rezessionszeiten fallen sie. Typische zyklische Werte sind z.B. Autoaktien.