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Hebel und co?


Autor Nachricht
Verfasst am: 10.07.10 [20:48]
peez
Themenersteller
Dabei seit: 10.07.2010
Beiträge: 2
Hallo,
also nachdem ich jetzt ein paar Internet-Seiten zum Forex-Handel durchgelesen habe, habe ich gelernt, dass anhand des "Hebels" der Broker mir irgendwie Geld leiht, damit ich mit einem vielfachen des tatsächlich von mir eingesetzten Kapitals handeln kann...
Warum der Broker das allerdings tut, konnte ich nirgends wirklich rauslesen.
Vielleicht könnt ihr da Licht ins Dunkel bringen. Was nützt es dem Broker, mir tausende von Euros auszulegen, die ich am Ende dann vielleicht auch noch verzocke?
Und für mich - habe ich wirklich nur das Risiko des Geldes, das ich angelegt habe obwohl ich mit viel mehr handele?

Danke schonmal fürs Aufklären icon_wink.gif
Verfasst am: 11.07.10 [12:53]
sten
Dabei seit: 02.04.2010
Beiträge: 304
Hallo Peez,

es sind durchaus Hebel von 400 üblich, womit man ganz schnell sei Geld verdoppeln kann und das verkauft sich mal nun gut. Natürlich macht es der Broker nicht aus reiner Menschenliebe sondern, um gute Geschäfte mit Dir zu machen. Der Broker verdient an jeden Trade den Du machst und je mehr Du tradest und je größer die Position sind, um so größer ist der Profit für den Broker. Der Broker vermehr sein Geld immer, egal ob Du Gewinne oder Verlust mit Deinen Trades erzielst.

Der Hebel wirkt nun leider auch im Verlustfall. Da muss man auspassen !!!

habe ich wirklich nur das Risiko des Geldes, das ich angelegt habe obwohl ich mit viel mehr handele?

Bei einen Hebel von 400 und 2500€ Startkapital kannst Du 1 Million Euro handeln und übernimmst hierfür auch die volle Verantwortung. Wenn Du voll investiert bist und das Wochenend-GAP hüpft in die falsche Richtung und es entsteht ein Verlust von z.B. -12.500€, dann musst Du 10.000€ nachschießen (Dein Startkapital von 2500€ ist natürlich auch weg.) !!!!

Sollte man bei aller Begeisterung für automatisierten Handel nicht vergessen. Deswegen wird bei den EA's auch sehr intensiv das Thema "hedgen" diskutiert, z.B. wann hedgen, wie bekomme ich dann die HedgePosition möglichst ohne Verluste wieder weg, ...

Viele Grüße
Sten

[Dieser Beitrag wurde 6mal bearbeitet, zuletzt am 11.07.2010 um 13:08.]
Verfasst am: 12.07.10 [21:05]
peez
Themenersteller
Dabei seit: 10.07.2010
Beiträge: 2
Hallo Sten,
vielen dank für die Info.

Macht mich jetzt ein wenig unsicher, mit MetaTrader und EA anzufangen...

Also sollte ich auf jeden Fall Puffer einrechnen...

Wenn jetzt der von dir beschriebene Fall eintritt, dass ich 10000€ nachschießen muss - sind das dann tatsächliche 10000€ oder gerechnet mit dem Hebel (bei 1:400 z.B. 25€)?

Gibt es dann nicht viele die mit einem EA arbeiten und ein extrem großes Risiko eingehen?

Ich hatte den Tradonator im Auge...



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